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Johann Georg I. zurück auf Königstein

Johann Georg I. und seine Gemahlin kehren auf den Königstein zurück

Die Fes­tung zeigt die ori­gi­nal­ge­treue Nach­bil­dung eines Kur­fürs­ten­paa­res mit allen Klei­dern und allem Schmuck. Als Vor­la­ge dien­te ein Gemälde.

Sind die echt? Eine Fra­ge, die sich man­cher klei­ne und auch gro­ße Besu­cher stel­len wird, wenn er das kur­fürst­li­che Paar bestaunt, das am Mitt­woch in die Johann-Geor­gen­burg ein­ge­zo­gen ist. Händ­chen­hal­tend ste­hen Johann Georg I. von Sach­sen und sei­ne zwei­te Ehe­frau Mag­da­le­na Sibyl­la von Preu­ßen nach vier­hun­dert­und­zwei Jah­ren wie­der dort, wo sie zur Ein­wei­hung ihrer Gemä­cher in den Eta­gen dar­über schon ein­mal gestan­den haben.

Damit sie kei­ner in die Wan­ge zwickt, um zu prü­fen, ob sie leben oder nicht, und kei­ner in Ver­su­chung kommt, die prunk­vol­len Gewän­der anzu­fas­sen oder gar das fun­keln­de Geschmei­de mit­zu­neh­men, sind die Hohei­ten in einer Vitri­ne ver­wahrt. Dort sind die welt­weit ein­ma­li­gen Figu­ren zudem vor Staub geschützt.

Foto: Mar­ko Förster/Festung König­stein gGmbH

Die neu­es­ten Objek­te in der Aus­stel­lung zur Renais­sance auf der Fes­tung König­stein sind eine Sen­sa­ti­on. Nie zuvor wur­de ein säch­si­sches Kur­fürs­ten­paar in ihren Klei­dern mit allen pracht­vol­len Ver­zie­run­gen und Schmuck­stü­cken so ori­gi­nal­ge­treu wie mög­lich nach­ge­bil­det. Ein Pro­jekt, das vor zwei Jah­ren beim Renais­sance­fest anläss­lich des 400. Jah­res­ta­ges der Ein­wei­hung der nach sei­nem Bau­herrn Johann Georg benann­ten Burg, die eher ein Jagd­schloss war, sei­nen Anfang nahm.

„Kur­fürst Johann Georg I. von Sach­sen und Mag­da­le­na Sibyl­la zurück auf der Fes­tung Königstein“

Geor­gen­burg auf der Fes­tung Königstein

Ab 30. Juli 2021 täg­lich 9 bis 18 Uhr (im Win­ter­halb­jahr bis 17 Uhr)

Der Ein­tritt ist im Fes­tungs­ein­tritt inklusive.