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Wanderung von Räcknitz nach Possendorf

In einem kühlen Grund, da geht ein Mühlrad

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Haltestelle Räcknitzhöhe. Wenige Schritte entfernt ist der Osteingang zum Volkspark Räcknitz. Durch den Park verläuft der Weg – vorbei an einem umzäunten Wasserwerk – zur Stadtgutstraße.

Kurz vor dem Ausgang steht auf der rechten Seite eine schlitzblättrige Roßkastanie. Der Weg führt bergauf zur Räcknitzhöhe, die im Jahre 1813 ein Kampfgebiet bei der Schlacht um Dresden war. Das Moreaudenkmal erinnert an diese Ereignisse. Vorbei an der Bismarcksäule wird die Wanderung entlang der Ludwig-Renn-Allee fortgesetzt. Nach Überqueren der Südhöhe ist von der Trienter Straße aus schon das Zwischenziel und der höchste Punkt der Wanderung, die Goldene Höhe mit dem Mobilfunkturm, zu sehen. Die Route biegt danach links zu der Straße Altpestitz ein. Bergabwärts an der Eigenheimstraße 1 befindet sich die ehemalige Moreauschänke.

Weiter abwärts gelangt man nach Altmockritz und über den Kaitzbach zur Babisnauer Straße. Diese quert die Boderitzer Straße und vorbei am ehemaligen Städtischen Gaswerk mit dem markanten Schornstein geht es zum Eingang des Nöthnitzgrundes.

Am Nöthnitzbach entlang und unter der neugebauten 225 m langen Autobahnbrücke hindurch gelangt man zum Schloß Nöthnitz. Nach einer Besichtigung des Geländes geht es zur Einfahrt zurück. Talabwärts ist rechts der Beginn des Eutschützer Grundes ausgeschildert. Nach ca. 25 min. ruhigen Weges kann man sich in der Eutschützer Mühle stärken. Der weitere Weg führt in Eutschütz nach der Mühle die Eutschützer Straße rechts bergauf. Am renovierten Malerhaus vorbei wird die denkmalgeschützte Kirche erreicht. Vom Kirchplatz nach links passiert man das Bürgerhaus, gegenüber das Gebäude der ehemaligen Hutfabrik und die neue Feuerwache.

Danach beginnt bereits der Ortsteil Welschhufe und der Goldene Höhenweg ist ausgeschildert. Von der Goldenen Höhe (Gohlig) mit der Triangulationssäule hat man eine hervorragende Fernsicht. Noch besser ist der Rundblick von dem ca. 200 m östlich angelegten Aussichtspunkt, der über den Gohligweg erreicht wird.

Wanderung entnommen aus dem Heft Historischer Wanderleitfaden – Täler und Höhen im Dresdner Süden der QAD / die-infoseiten.de