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Weihnachtsmarkt Radebeul

Advent in Respekt und Verantwortung

Advent bedeu­tet Ankunft. Es ist die Zeit, wo wir uns tra­di­tio­nell auf das Weih­nachts­fest vor­be­rei­ten. Es ist eine Zeit der Vor­freu­de, der Besinn­lich­keit, aber auch des Zusam­men­kom­mens, der hek­ti­schen Betrieb­sam­keit. Sie ist ver­knüpft mit Lich­ter­glanz, Musik, Düf­ten und Tan­nen­grün – eine Zeit, auf die wir uns jedes Jahr aufs Neue freu­en, pri­vat in Fami­lie oder mit Freun­den und Kollegen.

Doch lei­der ist auch in die­sem Jahr die Coro­nalage wie­der ange­spannt, so über­drüs­sig wir der gan­zen Sache auch mehr und mehr sind. Ein jeder geht mit die­ser Situa­ti­on anders um, der eine nimmt sie schein­bar leicht, den ande­ren schei­nen Sor­ge und Angst zu erdrü­cken. Man­che haben wirt­schaft­li­che oder beruf­li­che Sor­gen, ande­re wie­der­um kön­nen vor Zusatz­ar­beit kaum Luft holen. So viel­fäl­tig die Men­schen, so viel­fäl­tig die Ansich­ten, die Aus­wir­kun­gen, die Belast­bar­keit und die Art mit der Situa­ti­on umzugehen.

Weihnachten mit Daphne und Doris

Ein Jeder und wir alle gemeinsam

Ein jeder hat das Recht, in sei­ner Eigen­heit respek­tiert zu wer­den. Eben­so soll­te ein jeder auch den ande­ren in sei­ner Eigen­heit respek­tie­ren. Nur im gegen­sei­ti­gen Respekt, im ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang wer­den wir auch gemein­sam Ankom­men, wer­den allen wid­ri­gen Umstän­den zum Trotz eine besinn­li­che Advents­zeit haben und Weih­nach­ten hof­fent­lich gemein­sam gesund fei­ern kön­nen. Dafür tra­gen wir alle gemein­sam und im Mit­ein­an­der Verantwortung.

Um dem gerecht zu wer­den haben wir uns für die Gestal­tung der dies­jäh­ri­gen Advents­zeit auf dem Kötz­schen­bro­da­er Anger wie folgt entschlossen:

  • Der Anger wird wie jedes Jahr advent­lich geschmückt, samt Krip­pe, Figu­ren­baum und dem Lich­ter­pfad als Ort der Ruhe und Besinnlichkeit.
  • An den drei Wochen­en­den der Fami­li­en­weih­nacht wird der Anger verkehrsberuhigt.
  • Der tra­di­tio­nel­le Weih­nachts­markt auf dem Kirch­vor­platz fin­det jedoch nicht statt, da wir nicht ver­ant­wor­tungs­voll und im Respekt vor­ein­an­der die not­wen­di­gen Hygie­ne- und Vor­sichts­maß­nah­men umset­zen können.
  • Statt­des­sen ermög­li­chen wir den anlie­gen­den Gewer­be­trei­ben­den im Frei­en vor ihren Geschäf­ten klei­ne pri­vat orga­ni­sier­te Advents­in­seln anzu­le­gen, um den Gäs­ten advent­li­che Ange­bo­te zu unterbreiten.

So kann es uns gemein­sam gelin­gen, den dies­jäh­ri­gen Advent in Respekt und Ver­ant­wor­tung zu begehen.

Pres­se­infor­ma­ti­on des Ober­bür­ger­meis­ters Bert Wendsche/ Stadt­ver­wal­tung Radebeul