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Ostdeutscher Rosengarten Forst

Rosen(t)räume an der Neiße

„… ein Stück Zau­ber­gar­ten der Natur für den, der Augen für die Poe­sie des Gar­tens und male­ri­schen Gelän­des hat, ein inti­mes Mär­chen­bild mär­ki­schen Land­schafts­schmu­ckes, in des­sen Mit­tel­punkt die Köni­gin der Blu­men steht – die Rose.“ …so lob­te das Fors­ter Tage­blatt die Rosen- und Gar­ten­aus­stel­lung anläss­lich ihrer Eröff­nung im Jahr 1913. Die­se Aus­stel­lung leg­te den Grund­stein für eine fast 110-jäh­ri­ge Tra­di­ti­on des Ost­deut­schen Rosen­gar­tens Forst (Lau­sitz).

Im Südosten Brandenburgs, direkt an der Neiße gelegen, gehört die fantastische Parklandschaft mittlerweile zu „Deutschlands schönsten Parks“.

Reiz und Ein­zig­ar­tig­keit des 17 ha gro­ßen his­to­ri­schen Parks lie­gen in der beson­de­ren Kom­po­si­ti­on von Gar­ten­kunst, Land­schafts­ar­chi­tek­tur und bota­ni­scher Viel­falt! In den Som­mer­mo­na­ten blü­hen zehn­tau­sen­de Rosen­stö­cke in fast 1.000 Sor­ten in präch­tig leuch­ten­den Far­ben um die Wet­te. Rosen­lieb­ha­ber kön­nen sich im Neu­hei­ten­gar­ten oder auch im Gar­ten der prä­mier­ten Schön­hei­ten, auf die Spu­ren beson­ders duf­ten­der Exem­pla­re bege­ben. Von Beet- und Edel­ro­sen bis Hoch­stamm­ro­sen fin­det man in den ver­schie­de­nen The­men­gär­ten Ver­ed­lungs­for­men in unter­schied­li­chen For­men und Far­ben, die auch bei­läu­fig pro­mi­nen­te Namen tra­gen, wie „Moni­ca Bel­luc­ci“, „Leti­cia Cas­ta“ oder „Johann Wolf­gang von Goethe“.

Wenn­gleich der Haupt­flor im Juni sei­nen Sai­son­hö­he­punkt erreicht, blü­hen zahl­rei­che Rosen­sor­ten bis in den Herbst hin­ein. Die von Früh­ling bis Herbst lie­be­voll gestal­te­ten The­men­gär­ten las­sen den Besuch zu jeder Jah­res­zeit zu einem Erleb­nis wer­den. Im Jubi­lä­ums­gar­ten bei­spiels­wei­se sind Rosen neben den Klet­ter­ro­sen eher spar­sam verwendet.

Durch die Ver­wen­dung von mehr­jäh­ri­gen Stau­den im Farb­spiel von Blau und Weiß und unzäh­li­gen Zwi­schen­tö­nen, ändert sich das Aus­se­hen des Gar­ten­teils im Wochen­takt: Auf die Tul­pen im Früh­jahr, bil­den unter ande­rem der Laven­del die Som­mer­ak­zen­te, wäh­rend zum Herbst Astern und Grä­ser domi­nie­ren. Ein Blu­men­band an der Lin­den­al­lee fas­zi­niert im Spät­som­mer mit über 60 ver­schie­de­ne Dah­li­en­sor­ten inmit­ten model­lier­ter Sommerblumenpflanzungen.

Gestal­te­ri­sche Höhe­punk­te sind im Park inte­grier­te Jugend­stil­ele­men­te wie kunst­voll gefer­tig­te Skulp­tu­ren, ver­träum­te Per­go­len­hö­fe und zahl­rei­che roman­ti­sche Was­ser­spie­le. Aus­gie­bi­ge Spa­zier­gän­ge in den Park­be­rei­chen mit alt­ehr­wür­di­gen Baum­be­stand und weit­läu­fi­gen Rasen­flä­chen im Vor­bild des eng­li­schen Land­schafts­stils oder der Weg in gar unbe­rühr­te Natur sind mög­lich und bil­den in allen Facet­ten den Rah­men für die Köni­gin der Blumen.

Bei einem Streif­zug durch den Park fin­det man direkt am Wehr der Nei­ße eine ganz beson­de­re Rose aus Edel­stahl mit dem Titel „von Park zu Park“.

Sie steht für Frie­den und die Ver­bun­den­heit zum Nach­bar­land Polen. Neben acht wei­te­ren Parks bil­det der Ost­deut­sche Rosen­gar­ten den Euro­päi­schen Park­ver­bund. Fünf deut­sche und vier pol­ni­sche Park­an­la­gen lässt drei Jahr­hun­der­te Gar­ten­kul­tur­ge­schich­te leben­dig wer­den. Zwi­schen den Gär­ten bestehen viel­fäl­ti­ge Quer­ver­bin­dun­gen, die von wich­ti­gen Per­sön­lich­kei­ten der Lau­sitz wie Hein­rich Graf von Brühl und Her­mann Fürst von Pück­ler-Mus­kau geprägt waren. Doch hat jede Park­an­la­ge sei­nen ganz eige­nen Cha­rak­ter, den es zu ent­de­cken gilt.

Für eine Pau­se lässt die gas­tro­no­mi­sche Ver­sor­gung im Ost­deut­schen Rosen­gar­ten kei­ne Wün­sche offen. Im Restau­rant Rosen­flair bie­tet die Speis­kar­te geho­be­ne gut­bür­ger­li­che Gerich­te mit medi­ter­ra­nem Ein­fluss, in gepfleg­ter Atmo­sphä­re. Hoch­zei­ten, Fami­li­en­fei­ern, grö­ße­re Grup­pen oder ein roman­ti­sches Din­ner zu Zweit – das Team des Rosen­flairs bie­tet indi­vi­du­el­le Ange­bo­te für jeden Anlass. Das Cafe  an den Was­ser­spie­len, der Son­nen­platz des Parks, lockt mit erfri­schen­den Geträn­ken, lecke­ren Eis und klei­ne­ren Gerich­ten zu einer Pau­se wäh­rend des Rundganges.

Die gepfleg­te, bar­rie­re­freie Park­an­la­ge ist ein Aus­flugs­tipp für die gan­ze Fami­lie. Im Schat­ten hoher Bäu­me war­tet auf die klei­nen Gäs­te der Dorn­rös­chen­spiel­platz mit mär­chen­haf­ten Spiel­ge­rä­ten. Die Haupt­at­trak­ti­on ist ein gro­ßes Mär­chen­schloss mit unzäh­li­gen Spiel­mög­lich­kei­ten. Die über­dach­ten Sitz­be­rei­che, wel­che mit Klet­ter­ro­sen bepflanzt wur­den, laden zu Pau­sen und Imbiss ein. Der Dorn­rös­chen­spiel­platz macht sei­nem Namen alle Ehre: Hier wür­de Dorn­rös­chen sicher gern woh­nen und sich vom tap­fe­ren Rit­ter befrei­en las­sen, der sich sei­nen Weg über den gro­ßen Klet­ter­fel­sen mit dem Spin­nen­netz erkämp­fen muss. Der gesam­te Park ist mit zehn­tau­sen­den Rosen, uralten Bäu­men, plät­schern­den Brun­nen­an­la­gen und weit­läu­fi­gen Wie­sen auch für Kin­der ein Para­dies, in dem es viel zu ent­de­cken gibt.

Ein kind­ge­rech­ter Fly­er mit Park­plan für gro­ße und klei­ne Ent­de­cker ist kos­ten­frei an den Kas­sen oder als Down­load erhält­lich. Im Hoch­som­mer kön­nen Besu­cher das Fors­ter Frei­bad nut­zen, wel­ches sich in direk­ter Nach­bar­schaft zum Park befin­det. Das Sport- und Erleb­nis­frei­bad, umge­ben von einer grü­nen Lie­ge­wie­se unter gro­ßen schat­ti­gen Bäu­men, ist ein attrak­ti­ves Aus­flugs­ziel für Kin­der und Eltern.

Der Park bil­det die Kulis­se für zahl­rei­che Ver­an­stal­tungs­hö­he­punk­te im Jahr. The­ma­ti­sche Füh­run­gen, Kon­zer­te oder kul­tu­rel­le Fes­te wer­den hier über die Som­mer­mo­na­te ver­an­stal­tet. Die Rosen­gar­ten­sonn­ta­ge begeis­tern immer Ende der Mona­te Mai, Juli, August und Sep­tem­ber mit einem ent­spann­ten Fla­nier­pro­gramm, Gar­ten­kon­zer­ten und Klein­kunst inmit­ten des stim­mungs­vol­len Park­ensem­bles. Das kul­tu­rel­le Jah­res­high­light, die Rosen­gar­ten­fest­ta­ge immer am letz­ten Juni-Wochen­en­de, laden zu einer bezau­bern­den Schnitt­ro­sen­schau, Büh­nen­pro­gram­me, die „Nacht der 1.000 Lich­ter“, Illu­mi­na­tio­nen, Höhen­feu­er­werk und vie­les mehr ein.

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