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Wildgehege Moritzburg

Das Wild­ge­he­ge Moritz­burg ist vom 1. Novem­ber 2021 bis 28. Febru­ar 2022 wegen Bau­maß­nah­men geschlossen.

Tiere im Wildgehege naturnah erleben

Fürs­ten, Köni­ge und Hof­adel waren bekannt für ihre Lei­den­schaft am Jagen. Die­se Lei­den­schaft war auch der Grund für Her­zog Moritz von Sach­sen, sich 1542 ein Jagd­schloss im wild­rei­chen Moritz­burg errich­ten zu las­sen. Spä­ter wur­de das Schloss und der gesam­te Ort nach ihm benannt.

August der Star­ke ließ es als Jagd- und Lust­schloss aus- und umbau­en. Fasa­ne­rien und Wild­ge­he­ge wur­den errich­tet, um den Wild­be­stand für die herr­schaft­li­chen Jag­den zu sichern. Präch­ti­ge Fei­er­lich­kei­ten und Bäl­le wur­den aus­ge­rich­tet, das Schloss wur­de zum Mit­tel­punkt der säch­si­schen Jagd­ge­sell­schaft und erleb­te sei­ne Blü­te­zeit. Einen klei­nen Ein­blick in die­se Zeit gibt sicher­lich der traum­haf­te Mär­chen­film “Drei Hasel­nüs­se für Aschen­brö­del”.

Von den alten Wild­ge­he­gen aus Wet­ti­ner Zeit sind bis heu­te Bruch­stein­mau­ern im Wild­ge­he­ge Moritz­burg erhal­ten geblie­ben. Man nutzt sie als Abtren­nung ein­zel­ner Gehege.

Das weit­läu­fi­ge Moritz­bur­ger Wild­ge­he­ge liegt in einer ein­zig­ar­ti­gen Kul­tur­land­schaft. Der Besu­cher hat die Gele­gen­heit, hei­mi­sche Tie­re in ihrer natür­li­chen Umge­bung zu beob­ach­ten. Durch die ganz­jäh­ri­gen Öff­nungs­zei­ten kann man Wild, Gehe­ge und Wald im Wech­sel der Jah­res­zei­ten erleben.

Über drei­ßig Tier­ar­ten wie bei­spiels­wei­se Dam­wild, Elche, Rot­wild, Rehe und Wild­schwei­ne haben hier ihr zu Hau­se. Beson­de­re Bedeu­tung kommt der Zucht von streng geschütz­ten Tie­ren wie Fisch­ot­ter, Luchs und Wild­kat­ze zu. Hier nimmt das Wild­ge­he­ge erfolg­reich an zahl­rei­chen euro­päi­schen Aus­wil­de­rungs­pro­jek­ten teil.

Wolfsgehege in Moritzburg

Natur- und Tier­lieb­ha­ber kön­nen die Wöl­fe in einem zen­tral gele­ge­nen Holz­pa­vil­lon haut­nah erle­ben. Die Anla­ge besteht aus ins­ge­samt drei Ein­zel­ge­he­gen inmit­ten eines Eichen-Hain­bu­chen-Wal­des mit Höh­len, Tei­chen, einem Bach, Sand­gru­be und Klet­ter­fel­sen, die eine art­ge­rech­te und natur­na­he Hal­tung der Tie­re ermög­li­chen. Im Pavil­lon erhält der Besu­cher zusätz­lich Infor­ma­tio­nen über die Tie­re und deren frei­le­ben­de Art­ge­nos­sen in Ostsach­sen. Die Abgren­zung besteht teil­wei­se aus den bereits erwähn­ten his­to­ri­schen Bruch­stein­mau­ern – natür­lich saniert, und es wur­den neue Sicher­heits­zäu­ne gestellt, damit die sehr klet­ter- und grab­freu­di­gen Wöl­fe nicht aus­bü­xen können.

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