Oberbärenburg & Waldbärenburg

Urlaub, Ferien und Freizeit im Osterzgebirge

Der male­risch inmit­ten von Erz­ge­birgs­wäl­dern gele­ge­ne Ort und heu­ti­ge Orts­teil von Alten­berg fei­er­te im Jahr 2010 sei­nen 500. Geburts­tag. Zu die­sem Anlass ent­stand eine wun­der­ba­re Orts­chro­nik aus der Feder  zwei­er lei­den­schaft­li­cher Ober­bä­ren­bur­ger, aus der wir aus­zugs­wei­se hier berich­ten möchten:

Bärenburg heute:

Bären­burg ist Früh­lings­er­wa­chen, Som­mer­fri­sche, gol­de­ner Herbst und Win­ter­spaß zugleich: vital und lie­bens­wert prä­sen­tiert sich der klei­ne Ort in der heu­ti­gen Zeit. Vie­le der schö­nen alten Vil­len und Land­häu­ser wur­den nach der Wen­de restau­riert, neue kamen hin­zu. … Gepfleg­te weit­läu­fi­ge Grund­stü­cke … machen den Ort beson­ders in der Zeit der Rho­do­den­dron-Blü­te zur Augen­wei­de…

Sowohl für Ruhe­su­chen­de als auch für Fami­li­en mit Kin­dern bie­tet der Ort nahe­zu idea­le Vor­aus­set­zun­gen, einen abwechs­lungs­rei­chen und natur­na­hen Urlaub zu ver­brin­gen: Wun­der­schö­ne Wan­der­we­ge, gepfleg­te Lang­lauf­loi­pen, Rodel­hang, einer der anspruchs­volls­ten Ski­hän­ge des Osterz­ge­bir­ges samt Ski­lift, Rodel- und Ski­ver­leih, Kegel­bahn, Wald­spiel- und Sport­platz, Aus­sichts­turm, Kur- und Kon­zert­platz, klei­ne Hal­len­bä­der in zwei Hodels … und nicht zuletzt die gene­rel­le Gast­freund­schaft der Erz­ge­birg­ler laden zum Ver­wei­len ein.

Kommt Urlaubsstimmung auf?

Bären­burg sagt Ihnen zu jeder Jah­res­zeit ein herz­li­ches Will­kom­men!

Lage & Glie­de­rung:
Bären­burg ist in zwei Orts­tei­le unter­glie­dert: Ober­bä­ren­burg und Wald­bä­ren­burg. Das Ter­ri­to­ri­um hat eine Flä­che von 11,18 km², wobei die Wald­flä­che über­wiegt. Bären­burg liegt 12 km süd­lich von Dip­pol­dis­wal­de, 6 km nord­west­lich von Alten­berg und in Luf­li­nie ca. 25 km vom Elb­tal bei Dres­den ent­fernt.

Der Orts­teil Ober­bä­ren­burg liegt als Gebirgs­an­ger­dorf auf Berg­wie­sen mit­ten im Wald (ca. 695 m bis 750 m hoch) … Schö­ne Land­häu­ser im typi­schen Osterz­ge­birgs­stil mit schwar­zen Schie­fer­dä­chern und holz­ver­schal­ten Gie­beln, sowie die weit­läu­fi­gen rho­do­den­dron­be­wach­se­nen Grund­stü­cke machen das Orts­bild unver­wech­sel­bar. Die enge Wald­um­schlie­ßung schützt den Ort vor den sonst typi­schen stür­mi­schen Win­den des Erz­ge­birgs­kam­mes. …

Der Orts­teil Wald­bä­ren­burg liegt dage­gen in 600 m Höhe im Tal der Roten Wei­ße­ritz und erstreckt sich über eine Län­ge von rund 500 m. …

Geschichte von Bärenburg – Oberbärenburg & Waldbärenburg

Bären­burg ist eine der ältes­ten säch­si­schen Wald­sied­lun­gen. … alte Auf­zeich­nun­gen und über Genera­tio­nen ver­erb­te Nie­der­schrif­ten (wei­sen) immer wie­der auf das Jahr 1510 als Grün­dungs­jahr eines Vor­wer­kes “Bau” oder auch “Neu­bau” der Herr­schaft Bären­stein hin. Die uralten Über­lie­fe­run­gen besa­gen, dass eines Tages Chris­toph von Bern­stein (Bern­stein = Bären­stein) mit sei­nem Heger west­wärts hin­auf auf die luf­ti­ge aus­sichts­rei­che Wald­plat­te ritt, die von den Tälern der Roten Wei­ße­ritz, des Fall­bachs und der Bie­la umringt ist. Er ließ dort ein gewal­ti­ges Stück roden und inner­halb des­sel­ben die qua­dra­ti­sche Hof­rai­te für ein Vor­werk abste­cken, das er “Neu­bau” nann­te. Die Rodung wur­de in Wie­sen­land ver­wan­delt und wie eine bay­ri­sche Alm betrie­ben: Nach einem Jahr gras­te auf der Wie­sen­flä­che rings­um eine Rin­der­her­de, die zuerst nur im Som­mer­be­trieb, spä­ter nach Aus­bau des Vor­wer­kes auch wäh­rend des Win­ters Stal­lung fand. Die­ses Vor­werk und spä­te­re Forst­gut war somit die Urzel­le des heu­ti­gen Ober­bä­ren­burg. Otto Edu­ard Schmidt schrieb 1922 in sei­nen “Kur­säch­si­schen Streif­zü­gen” Band 5: “Mit­ten unter den neu­mo­di­schen Land­häu­sern, die dort in den bei­den letz­ten jahr­zehn­ten wie Pil­ze aus dem Boden geschos­sen sind, hat es sei­ne eigen­ar­ti­ge, alter­tüm­li­che Schön­heit bewahrt. Es hat man­chen vor­neh­men Gast beher­bergt.

König Fried­rich August II. war gern hier, um die Orchi­deen der Berg­wie­sen zu stu­die­ren … Jeden Abend um 9 Uhr ließ er eine Rake­te stei­gen, um sei­ner in Pill­nitz hof­hal­ten­den Gat­tin Maria “Gute Nacht” zu sagen. … Ich sah in die­ser Höhe dun­kel­ro­te Kir­schen und rot­bä­cki­ge Äpfel über den Mau­er­rand nicken.”

aus­zugs­wei­se ent­nom­men aus der Ortschronik

Mein Bärenburg – Oberbärenburg – Waldbärenburg

Ein his­to­ri­scher Streif­zug durch ein hal­bes Jahr­tau­send von Micha­el Sei­fert und Mar­tin Hentschel.

Die Chro­nik beinhal­tet u.a.:

  • Lage, Geo­gra­phie & Geo­lo­gie, Gliederung
  • Natur & kli­ma­ti­sche Bedingungen
  • Ent­ste­hung und Historie
  • Das Bären­bur­ger Gemeindesiegel
  • Ver­kehrs­we­sen: Wege, Stra­ßen, Eisenbahn
  • Anfän­ge des Fremdenverkehrs
  • Post, Schu­le, Ärz­te, Kir­che, Feu­er­wehr, Kul­tur & Vereine
  • Sport und Sportgeschichte
  • Sagen­haf­tes, Merk­wür­di­ges & Kurioses
  • Bären­burg heute
  • u.v.m.

Die Orts­chro­nik mit 126 Sei­ten, Ring­bin­dung, A5 erhal­ten Sie bei Herrn Hent­schel – Kon­takt­da­ten über www.oberbaerenburg.de.

Kurplatz
01773 Altenberg

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