Dresdner Frühling im Palais

10. Dresdner Frühling „Oh Blütenwelt – welch‘ Wunder!“

Zum 10. Dresdner Frühling kamen 43 000 Besucher und bestaunten die wundervolle Blütenpracht im Palais. Die nächste Frühlingsblumenschau ist für 2028 geplant – genau 200 Jahre nach der ersten öffentlichen Ausstellung seltener Früchte und Gewächse im Palais im Großen Garten.

Rückblick Dresdner Frühling 2026

Zum Start der Ausstellung ließen 22 sächsische Gartenbaubetriebe zehntausende Pflanzen punktgenau erblühen. Unter dem Motto „Oh Blütenwelt – welch’ Wunder!“ entstanden in den Sälen und Salons farbenprächtige, duftende Frühlingsszenen, die durch Floristik, Kunst sowie Licht und Klang eindrucksvoll ergänzt wurden.

Die Frühlingsblumenschau zeigte rund 40.000 Blumen und Pflanzen aus 450 Arten und Sorten. Zu sehen waren klassische Frühlingsboten wie Tulpen, Hyazinthen, Narzissen, Primeln und Krokusse, aber auch besondere Raritäten wie Islandmohn, Minikaiserkronen, Tränendes Herz sowie Märzenbecher und Schneeglöckchen. Hinzu kamen mehr als 100 Gehölzarten bis hin zum blühenden Mandelbaum. Ein besonderes Highlight war die Wollemi-Kiefer, die lange Zeit als ausgestorben gegolten hatte.

Auch der begleitende Poesiewettbewerb fand seinen Höhepunkt: Christa Hartig aus Dresden gewann mit ihrem Gedicht „Der Frühling und der Winterling“ den Wettbewerb „Dresdner Frühling 2026“. Sie überzeugte die Jury und erhielt den Preis, den die Städtischen Bibliotheken Dresden und die Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen im Vorfeld der Ausstellung „Dresdner Frühling im Palais“ ausgelobt hatten.

Bei der feierlichen Eröffnung der Frühlingsblumenschau im Palais im Großen Garten nahm Christa Hartig die Auszeichnung persönlich entgegen.

Palais im Großen Garten, Hauptallee 8, 01219 Dresden

www.dresdner-fruehling-im-palais.de

Fotos vom Dresdner Frühling im Palais 2026 © Sebastian Thiel


Rückblick Dresdner Frühling 2023

Die letzte Schau 2023 stand unter dem Motto „Wie gemalt – Blütenpracht mit Künstlerhand“. Die farbenprächtigen Themenräume erzählten von der zeitlosen Liebe der Menschen zur Schönheit der Pflanzenwelt. Außerdem zeigten sie, wie Maler immer wieder darum gerungen hatten, diese Eindrücke in ihren Werken einzufangen und festzuhalten. Immer wieder hatte die Ausstellung den Spieß umgedreht: Bilder waren durch die Kunst der Gärtner und Floristen zurückübersetzt worden – in lebendige, duftende und dreidimensionale Blütenwelten.

Aus heimischen Frühlingsblühern, blühenden Gehölzen, gärtnerischen Raritäten und kunstvoller Floristik war in den Sälen des vom Zweiten Weltkrieg gezeichneten Palais jedes „Gemälde“ zu einer sinnlichen, begehbaren Szene geworden – begleitet von Licht und Klang. Ein Höhepunkt war Claude Monets Seerosengarten gewesen: Tausende Frühlingsblüher hatten dabei einen blau-grünen „Teich“ gebildet.

Ein lebendiger, vom Dresdner Frühling inspirierter Indoor-Garten mit Blumen und Grünpflanzen umgibt eine große abstrakte Baumskulptur in einer geräumigen, rustikalen Halle. Natürliches Licht strömt herein und hebt die farbenfrohe Auslage vor freiliegenden Backsteinwänden hervor.

Veranstaltungsort

Palais im Großen Garten

Hauptallee 8
01219 Dresden