Urlaub und Freizeit in Dresden

His­to­ri­sche Alt­stadt Dres­den » Gele­gen im Säch­si­schen Elb­land, gehört sie mit zu den bekann­tes­ten Städ­ten Euro­pas. Mit sei­nen Sehens­wür­dig­kei­ten von der Dresd­ner Alt­stadt bis nach Pill­nitz bie­tet die Stadt Besu­chern und Ein­woh­nern ein brei­tes Spek­trum an Frei­zeit­mög­lich­kei­ten. Vie­le Aus­flugs­zie­le in und um Dres­den errei­chen Sie bequem zu Fuß oder mit Bus und Bahn. Geprägt wird Dres­den durch sei­ne Lage an der Elbe und die angren­zen­den Elb­hän­ge. Bei Wan­de­run­gen und Rad­tou­ren in der Umge­bung von Dres­den kön­nen Sie die Natur und Schön­heit genie­ßen.

Erleben & Entdecken Sie die Landeshauptstadt von Sachsen

Die Brühlsche Terrasse – der Balkon von Dresden

Nach­dem die mili­tä­ri­schen Wehr­an­la­gen an Bedeu­tung ver­lo­ren hat­ten, ver­schenk­te Kur­fürst Fried­rich August II. – Sohn von August dem Star­ken – Tei­le der Anla­gen an sei­nen Minis­ter Hein­rich Graf von Brühl. Die­ser errich­te­te sich hier in der Mit­te des 18. Jahr­hun­derts sein per­sön­li­ches baro­ckes Are­al mit Lust­gar­ten.

Seit die Brühl­sche Ter­ras­se 1814 für die Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht wur­de, erreicht man sie über eine monu­men­ta­le Frei­trep­pe am Schloss­platz, wel­che von den „Vier Tages­zei­ten“ gerahmt wird. Die vier Sand­stein­skulp­tu­ren sind Wer­ke des Bild­hau­ers Johan­nes Schil­ling.

Von den Bau­ten Minis­ter Brühls ist heu­te lei­der nicht mehr viel übrig, jedoch ist der „Bal­kon Euro­pas“, wie die Ter­ras­se auch schwär­me­risch beti­telt wird, ein High­light der Dresd­ner Sehens­wür­dig­kei­ten.

Terrassenufer mit Dampferanlegestelle

Star­ten Sie vom Ter­ras­sen­ufer mit der Säch­si­schen Dampf­schif­fahrt zu einer Tages­fahrt in die Säch­si­sche Schweiz oder nach Mei­ßen.

Dresdner Zwinger

Das ein­ma­li­ge sand­stei­ner­ne Bau­kunst­werk des Barock ent­stand im Auf­trag von August dem Star­ken. Heu­te befin­den sich hier meh­re­re Muse­en der Staat­li­chen Kunst­samm­lun­gen Dres­den. Ein wei­te­res High­light ist das Por­zel­lan­glo­cken­spiel am Glo­cken­spiel­pa­vil­lon, das im Vier­tel­stun­den­rhyt­mus sei­ne zar­te Melo­die ertö­nen lässt. Zusätz­lich erklin­gen zu fest­ge­leg­ten Zei­ten, pas­send zur Jah­res­zeit, bekann­te Melo­di­en.

Neumarkt und Frauenkirche in Dresden

Dres­dens neue alte Mit­te » Kein ande­res Gebäu­de der Stadt steht mit grö­ße­rer Sym­bol­kraft für Dres­den als die wie­der auf­ge­bau­te Frau­en­kir­che, wohl kei­ne ande­re Wei­he wur­de mit grö­ße­rer Emo­tio­na­li­tät began­gen wie die des Wahr­zei­chens im Jahr 2005. Und kein ande­rer Ort in Dres­den hat die Gemü­ter der Bewoh­ner und Gäs­te so berührt wie das Are­al rund um den Neu­markt. So ent­stand hier ein neu­es Vier­tel nach his­to­ri­schem Vor­bild, aber durch­aus auch mit moder­nen, sich in die his­to­ri­sche Bau­struk­tur ein­glie­dern­den Ele­men­ten.

Die soge­nann­te “gute Stu­be Dres­dens”, von der uns unse­re Groß­el­tern mit einer Fas­zi­na­ti­on erzähl­ten, die unse­re Genera­ti­on wegen der Trist­heit des unbe­bau­ten Plat­zes lan­ge nicht nach­voll­zie­hen konn­te. Eine Fas­zi­na­ti­on, die für uns nun nach­voll­zieh­bar wird.

Bemerkenswerter Wiederaufbau

Mit unglaub­li­cher Lie­be zum Detail wur­den die Frau­en­kir­che und die Gebäu­de rings­um neu errich­tet. Da sind bei­spiels­wei­se die für Dresd­ner Bür­ger­häu­ser typi­schen Man­sar­den­dä­cher, oder den Trüm­mern ent­ris­se­ne Orna­men­te, die nun in den Neu­bau­ten inte­griert wur­den und vie­le ande­re Ein­zel­hei­ten, deren voll­stän­di­ge Auf­zäh­lung hier den Rah­men spren­gen wür­de.

Das Kinderfries

Am Erker der Hein­rich-Schütz-Resi­denz wur­de das um 1535 ent­stan­de­ne Kin­der­fries wie­der her­ge­rich­tet. Das Haus erhielt sei­nen Namen von Kom­po­nist Hein­rich Schütz, der im 17. Jahr­hun­dert hier wohn­te. Das Fries wur­de 1945 aus den Trüm­mern geret­tet und zier­te seit 1960 das Geschäfts­haus Gewand­haus­gas­se / Ecke Ring­stra­ße. Nun sind die sand­stei­ner­nen Kin­der an ihren ursprüng­li­chen Bestim­mungs­ort Frau­en­stra­ße / Ecke Neu­markt zurück gekehrt.

Salomonisapotheke

Am Neu­markt / Ecke Land­haus­stra­ße befand sich die Salo­mo­nisapo­the­ke von Fried­rich Adolf Struve – Erfin­der des künst­li­chen Mine­ral­was­sers. Für eini­ge Mona­te arbei­te­te hier auch Theo­dor Fon­ta­ne als Apo­the­ker­ge­sel­le. Das Gebäu­de ent­stand nach altem Vor­bild neu. Die Haus­ecke Land­haus­stra­ße ziert, wie damals, das Abbild des Königs Salo­mon. Hier­bei han­delt es sich aller­dings um eine Kopie. Das aus Trüm­mer­schutt gebor­ge­ne und lan­ge ver­schol­le­ne Ori­gi­nal befin­det sich im Innen­be­reich.

Der Krellbrunnen

ist benannt nach dem kur­fürst­lich-säch­si­schen Kanz­ler Niko­laus Krell – spru­delt heu­te An der Frau­en­kir­che 16/17 im Innen­hof. Einst hat­te er in der Moritz­stra­ße sein zu Hau­se. Vom Ori­gi­nal waren die Reli­ef­plat­ten erhal­ten, die auf­wän­dig rekon­stru­iert wur­den. Das Was­ser­be­cken wur­de nach his­to­ri­schem Vor­bild neu gebaut. Niko­laus Krell war Kanz­ler unter Kur­fürst Chris­ti­an I. von Sach­sen. Als Anhän­ger des soge­nann­ten Cal­vi­nis­mus wur­de er nach jah­re­lan­ger Fes­tungs­haft auf König­stein im Jahr 1601 auf dem Neu­markt hin­ge­rich­tet.

Köhlersches Haus

Das Gebäu­de Frau­en­gas­se 14 wur­de im 18. Jahr­hun­dert für den Wein­berg­be­sit­zer und Wein­händ­ler Johann Köh­ler erbaut. Köh­ler wohn­te hier und hat­te selbst einen Wein­aus­schank im Haus. Es zier­te ein reich deko­rier­tes Por­tal, das die Arbeit im Wein­berg ver­sinn­bild­lich­te. Die Figur in der Mit­te hat einen Kopf mit zwei Gesich­tern. Er stellt Herbst und Ern­te­zeit (alter Mann) auf der lin­ken Sei­te sowie Früh­jahr und Aus­saat (jun­ge Frau) auf der rech­ten Sei­te dar. Der größ­te Teil des Por­tals muss­te neu gestal­tet wer­den. Aber auch hier konn­ten erhal­te­ne Stü­cke mit ein­ge­ar­bei­tet wer­den. Sehr schön: die­se Stü­cke sind farb­lich anders gestal­tet und somit für den Betrach­ter erkenn­bar.

Erkerrelief Rampische Straße 1

1716/17 wur­de das reprä­sen­ta­ti­ve Eck­haus mit den über zwei Geschos­se rei­chen­den Erker erbaut. Die zahl­rei­chen Stuck­or­na­men­te wur­den wie­der neu ange­fer­tigt. Außer eines: Das gro­ße sand­stei­ner­ne Frau­en­kopf­mo­tiv unter­halb des Bal­kons ist eben­falls ein ori­gi­nal erhal­te­nes Schmuck­ele­ment. An den Sei­ten wur­de es der Fas­sa­de ange­passt. Die Zeit bis zu sei­ner Rück­kehr an die Fas­sa­de über­dau­er­te das wert­vol­le Stück im Durch­gang Neu­städ­ter Markt zur Rähnitz­gas­se.

Ein Bummel über den Neumarkt im Jahr 1927

Im fol­gen­den wird ein Text­aus­zug aus “Woerl´s Rei­se­hand­bü­cher – Dres­den” von 1927 zu einem Spa­zier­gang über den Neu­markt zitiert. Beglei­ten wir den Autor gedank­lich über den heu­ti­gen Platz:

… Durch die Land­haus­stra­ße am burg­ar­ti­gen, mit Rund­tür­men geschmü­cken … Haupt­po­li­zei-Amt … vor­bei nach dem Neu­markt. Hier fällt zunächst die gewal­ti­ge Kup­pel der Frau­en­kir­che … auf, eines mäch­ti­gen Domes groß­ar­ti­ger Wir­kung. Die Kir­che wur­de 1726 – 1738 von Bähr erbaut und ist ein Meis­ter­werk feu­er­fes­ten Kir­chen­bau­es. Bei der Beschie­ßung im Jah­re 1760 bewähr­te sich Bährs Werk aufs glän­zends­te; die Kugeln prall­ten ohn­mäch­tig am Stein­pan­zer der gewal­ti­gen Kup­pel ab. Von der 95 m hohen Later­ne herr­li­cher Über­blick über Stadt und Umge­bung. … Vor der Frau­en­kir­che steht das am 31 . Okto­ber 1885 ent­hüll­te Luther­denk­mal …; fer­ner in der Nähe das zum Andenken an den 1854 auf einer Rei­se durch Tirol ver­un­glück­ten König Fried­rich August II. im Jah­re 1866 errich­te­te Stand­bild … Hin­ter der Frau­en­kir­che das Cosel­sche Palais aus dem 18. Jahrh., mit reiz­vol­ler Hof­an­la­ge. Ecke der Frau­en­stra­ße ein aus dem 16. Jahrh. stam­men­der Erker …, Frau­en­stra­ße Nr. 14 schö­nes Por­tal mit reli­ef­ar­ti­gen, auf den Wein­bau hin­wei­sen­den Ver­zie­run­gen … An der Nord­sei­te des Neu­mark­tes steht das Muse­um Johan­ne­um …, das 1586 – 1588 erbaut wor­den ist … Die Außen­sei­te des “lan­gen Stal­les”, nach der Augus­tus­stra­ße zu, war von 1876 bis 1906 mit dem von W. Walt­her aus­ge­führ­ten Sgraf­fitofries “Fürs­ten­zug”, alle Wet­ti­ner von Kon­rad dem Gro­ßen bis König Georg dar­stel­lend, geziert; infol­ge der Beschä­di­gung der Wand­ma­le­rei durch Wit­te­rungs­ein­flüs­se wur­de die­se ent­fernt und durch eine Erneue­rung auf Meiß­ner Por­zel­l­an­flie­sen ersetzt. …”

Dresdner Parkeisenbahn

Tru­bel auf den fünf Bahn­hö­fen, leuch­ten­de Kin­der­au­gen, Auf­re­gung bei der Sitz­platz­su­che, tech­nik­in­ter­es­sier­te Väter und Opas, die sich um die Loko­mo­ti­ven her­um­scha­ren und Schaff­ner sowie Lok­füh­rer Löcher in den Bauch fra­gen – ein Tag bei der Park­ei­sen­bahn in Dres­den!

Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Die Ent­ste­hung der Staat­li­chen Kunst­samm­lun­gen Dres­den geht weit in die Geschich­te der säch­si­schen Kur­fürs­ten und Köni­ge zurück. 1560 begrün­de­te der dama­li­ge Kur­fürst August von Sach­sen (*1526, † 1586) eine kur­fürst­li­che Kunst­kam­mer. Im Dach­ge­schoss des Resi­denz­schlos­ses wur­den neben Gemäl­den, Skulp­tu­ren und wei­te­ren Wer­ken der Bil­den­den Kunst auch ers­te natur­wis­sen­schaft­li­che Expo­na­te und Hand­werks­kunst…

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