Für Soleier gibt es zahlreiche Rezepte
Jeder kann hier nach eigenem Geschmack experimentieren, ob mit Salzlake, Lorbeer und Pfefferkörnern oder mit Extras wie Zwiebel, Knoblauch, Senf oder einer Essignote. Es ist wichtig, dass die Eier in einer guten Salzwasserlake ziehen. Dann schmecken sie köstlich und sind ein idealer Snack zu Brot, Kartoffeln oder einfach allein.
Zubereitung
Die Eier in einen Topf mit Kochendem Wasser legen und 10 Minuten fest kochen. Anschließend die Eier abgießen und kalt abschrecken, damit sie nicht nachgaren.
Die abgekühlten Eier rundherum leicht anschlagen (z. B. auf der Arbeitsplatte), damit die Sole später besser einziehen kann. Die Eier anschließend in saubere, gut verschließbare Gläser legen.
Die Zwiebel schälen, in feine Ringe schneiden und zu den Eiern in die Gläser geben. Wer mag, kann auch ein paar Ringe obenauf legen – das gibt extra Aroma.
Für die Sole Wasser mit Salz und den gewünschten Gewürzen (z. B. Lorbeer, Pfefferkörner, Senfkörner, Piment) kurz aufkochen, damit sich das Salz vollständig löst und die Gewürze ihr Aroma abgeben.
Die heiße Salzlake vorsichtig in die Gläser gießen, bis Eier und Zwiebeln komplett bedeckt sind. Gläser sofort verschließen und abkühlen lassen.
Die Soleier anschließend kühl (am besten im Kühlschrank) lagern und mindestens 2-3 Tage ziehen lassen. Die Eire schmecken mit jedem Tag besser und sollten nach 10 Tagen gegessen sein.
Das Solei wird geschält und der Länge nach halbiert. Das Eigelb nimmt man vorsichtig heraus und träufelt in die Mulde etwas Öl und Essig, würzt mit Pfeffer und setzt das Eigelb wieder ein. Zum Schluss kommt ein Klecks Senf dazu – und dann wird das halbe Ei klassisch mit einem Bissen gegessen.
Guten Appetit!