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Gänsebrust und Gänsekeule

Gänsebrust und Gänsekeulen nicht nur zur Weihnachtszeit

1 Gänsebrust
4 Gänsekeulen
2 Äpfel - am besten Boskoop
2 große Zwiebeln
3 Möhren
250 g Sellerie
2 Zweige Beifuß
Wasser, Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Gänsebrust und Gänsekeulen waschen und trockentupfen, evtl. noch vorhandene Federkiele entfernen, salzen, pfeffern (gut einreiben) und mit der Haut nach unten auf die Fettpfanne des Backofens legen.

Nun mit leicht gesalzenem Wasser auffüllen, bis die Geflügelteile etwa hälftig im Wasser liegen.

Zwiebeln schälen und mit Äpfeln, Möhren, Sellerie grob zerkleinert zu den Gänseteilen geben, Beifuß oben auf verteilen.

In den nicht vorgeheizten Ofen für vorerst 30 min. bei 200°C schieben.

Nun bei 175°C Unter- und Oberhitze (KEINE Umluft!) für ca 90 min. im Ofen garen. Bitte darauf achten, dass die Fettpfanne nicht überläuft – ggf. zwischenzeitlich immer etwas Fett abschöpfen.

Nach dieser Zeit die Fettpfanne aus dem Ofen nehmen, den Ofen wieder verschließen. Geflügelteile, Gemüse/Äpfel und Geflügelsud aus der Pfanne nehmen. Nun zuerst Gemüse/Äpfel wieder hinein geben, die Gänseteile mit der HAUT NACH OBEN darauf legen und zum Schluss den Geflügelsud (ein Teil des Fetts abgeschöpft) über das Ganze gießen.

Schnell wieder in den Ofen mit der Fettpfanne für nochmals ca. 1 Stunde 50 Minuten bei nun 150 °C. Abschließend etwa 5–10 Minuten bei 200 °C bis die Gänseteile die gewünschte Bräune haben. In der letzten halben Stunde kann die Gänsehaut des Öfteren mit einer Mischung aus Honig, 100 ml Gänsefonds und 50 ml Orangensaft bepinselt werden.

Soße

Für die Soße den Geflügelsud mit einem Teil des Gemüse/Äpfel durch ein Sieb streichen (ggf. noch einmal pürieren). Je nach belieben und Geschmack noch mit Mehl oder Soßenbinder andicken. Mit Geflügelfond nachgießen, wenn es noch etwas mehr Soße werden soll.

    Beilagen

    Traditionell werden dazu hausgemachter Rotkohl und Thüringer Klöße serviert.

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