Sächsischer Linseneintopf

In Omas Kochbuch gestöbert

Die­ser def­ti­ge und zugleich preis­wer­te Ein­topf ist ide­al für die kal­te Jah­res­zeit, aber auch für eine vege­ta­ri­sche Ernährung. 

Lin­sen ver­sor­gen den Kör­per mit reich­lich Eiweiß und Koh­len­hy­dra­ten sowie mit Magne­si­um, Zink und vie­len Vit­ami­nen. Er ist des­halb auch aus der Voll­wert­kost nicht wegzudenken.

Zube­rei­tung 

Die Lin­sen wie auf der Ver­pa­ckung vor­ge­ge­ben behan­deln (evtl. ein­wei­chen und vor­quel­len las­sen – oft ist das jedoch nicht mehr nötig und die Lin­sen kön­nen sofort gekocht wer­den) und in der Gemü­se­brü­he weich kochen.

Sel­le­rie, Zwie­bel und/oder Lauch in klei­ne Stü­cke schnei­den und zu den kochen­den Lin­sen dazu geben. Mög­li­cher­wei­se bil­det sich beim Koch­vor­gang etwas Schaum – schöp­fen Sie die­sen ein­fach vor­sich­tig ab.

Mören und Kar­tof­feln schä­len, in Wür­fel schnei­den und mit etwas Was­ser biss­fest garen. Anschlie­ßend zu den Lin­sen hin­zu­ge­ben. Die Lin­sen­sup­pe mit Salz und Pfef­fer abschme­cken. Wer mag, kann den Ein­topf noch mit einer Ein­bren­ne etwas andi­cken.

Oma gab stets noch dicke Schei­ben Blut­wurst in den fer­ti­gen, hei­ßen Linsen­ein­topf. Statt­des­sen kann man die Lin­sen auch mit gebra­te­nem Speck ser­vie­ren. Doch auch ganz vege­ta­risch ohne Fleisch ist der Ein­topf eine Deli­ka­tes­se.

Gern wird die Lin­sen­sup­pe auch süß-sau­er geges­sen. Dafür ein­fach etwas Zucker und Essig am Tisch bereit­stel­len, damit man sich bei­des je nach Geschmack hin­zu geben kann.

Guten Appe­tit!

500 g Linsen
2.5 l Gemüsebrühe
1 große Zwiebel
1 Stange Lauch
3 Möhren
3 Kartoffeln
300 g Knollensellerie
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Zubereitung