Feiertag: Maibaum setzen (1. Mai 2022)

Maibaum » Veranstaltungen, Brauchtum

Am 1. Mai oder des­sen Vor­abend (also in der Wal­pur­gis­nacht am 30. April) wird übli­cher­wei­se der Mai­baum gesetzt. Es ist ein weit ver­brei­te­ter Brauch, der sei­nen Ursprung wohl schon im 16. Jahr­hun­dert hat. Der Mai­baum ist ein bunt mit Bän­dern, Zunft­zei­chen, Fah­nen und ande­ren Sym­bo­len geschmück­ter Baum oder Baum­stamm, der an einer zen­tra­len Stel­le im Ort auf­ge­stellt wird und an dem man sich zu gesel­li­gem Bei­sam­men­sein (z.B. zum Mai­en­tanz, Tanz in den Mai) trifft. Er ist Sym­bol für Wohl­stand, Lie­be und Fruchtbarkeit.

Gestohlener Maibaum

Oft ver­su­chen Wider­sa­cher in den Besitz des Mai­bau­mes benach­bar­ter Gemein­den, Dör­fer, Ver­ei­ne etc. zu gelan­gen. Des­we­gen wer­den Mai­bäu­me mit Argus­au­gen bewacht und die “Die­be” ver­su­chen mit aller­lei List, die Bewa­cher abzu­len­ken. Gelingt dies und der Mai­baum wur­de gestoh­len, muss er aus­ge­löst wer­den. Die “Bestoh­le­nen” und die “Die­be” han­deln einen Preis aus, der oft aus Natu­ra­li­en wie Geträn­ken oder Spei­sen besteht, der Mai­baum wird mit gro­ßem Tam­tam zurück gebracht und der “Bestoh­le­ne” muss mit der Schmach leben.

Maibaumkraxeln

In man­chen Gegen­den ist das Mai­baum­kra­xeln ein Kräf­te­mes­sen unter jun­gen Män­nern. Vor­her wird der Baum­stamm kom­plett mit Schmier­sei­fe oder Sei­fen­lau­ge ein­ge­rie­ben. Wem es gelingt, dem winkt eine Belohnung.

Urlaubsangebote in Sachsen vom 1. Mai 2022

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