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Radtour in den Liebethaler Grund

Dresden-Laubegast – Liebethaler Grund mit Wagner-Denkmal und zurück ca. 28 km

Los ging es für uns in Dres­den Lau­be­gast, wahl­wei­se natür­lich von jedem ande­ren Ort mög­lich. Der Elbe­r­ad­weg führt uns in Rich­tung Pir­na bis zur Fähr­an­le­ge­stel­le Birk­witz. Auf die­ser Weg­stre­cke pas­sie­ren wir die Fäh­re nach Pill­nitz und genie­ßen den traum­haf­ten Blick auf das Was­ser­pa­lais. Bald dar­auf fah­ren wir an der Pill­nit­zer Elb­in­sel und am Frei­bad Wos­tra vor­bei, bis wir die Fäh­re erreichen.

In Birk­witz auf der ande­ren Elb­sei­te ange­kom­men fah­ren wir die Grau­pa­er Stra­ße, spä­ter Lin­den­al­lee, bis Neu­grau­pa. Nun nach rechts in die Prof-Wer­ner-Stra­ße abge­bo­gen, wei­ter auf der Grund­müh­len­stra­ße, an der Sand­gru­be vor­bei nach Jes­sen. In Alt­jes­sen nach links abge­bo­gen errei­chen wir den Lie­be­t­ha­ler Grund.

Lie­be­t­ha­ler Grund

Der Liebethaler Grund bei Lohmen

Der Grund ist gut zu Fuß begeh­bar, auch das Befah­ren mit dem Rad ist mög­lich, jedoch muss man eini­ge Stu­fen tra­gend überwinden.

Man kann ver­ste­hen, dass Richard Wag­ner genau hier von der Muse zu sei­nem Lohen­grin geküsst wur­de. So wild­ro­man­tisch, zart und tosend prä­sen­tiert sich der Grund sei­nen Besuchern.

Die ers­te Etap­pe des belieb­ten Maler­we­ges führt durch den Lie­be­t­ha­ler Grund, eben­so wie der Dich­ter-Maler-Musi­ker-Weg (DMM).

Wagner-Denkmal

Kurz nach der lei­der ver­fal­len­den Loch­müh­le steht der Besu­cher plötz­lich vor dem impo­san­ten Wag­ner-Denk­mal. Es steht erhöht auf einem Sand­stein­so­ckel. Wag­ner ist ste­hend in der Mit­te als Grahls­hü­ter zu sehen.

Das Denk­mal wur­de 1912 zum 100. Geburts­tag Wag­ners vom Dresd­ner Bild­hau­er Richard Guhr ent­wor­fen und 1932/33 hier errich­tet.

Eine Inschrift erklärt: “Unter dem Schut­ze der Amts­haupt­mann­schaft Pir­na wur­de hier an der Wer­de­stel­le des Lohen­grin dem Meis­ter von dank­ba­ren Ver­eh­rern das ers­te Denk­mal in Sach­sen errich­tet mit frei­wil­li­ger Hil­fe der werk­tä­ti­gen Jugend aus den umlie­gen­den Gemeinden.”

Vor dem Denk­mal wur­de eine Steh­le mit Laut­spre­chern errich­tet. Betä­tigt man einen Knopf, erklin­gen Pas­sa­gen der Oper Lohen­grin. Inmit­ten der Natur, die rau­schen­de Wee­se­nitz im Rücken, ist das Gän­se­haut pur.

Zurück mit den erleb­ten ist die­se Tour zu Fuß oder mit dem Rad eine Emp­feh­lung der Redaktion.