Die historische Altstadt Dresden gehört zu den eindrucksvollsten Stadtzentren Deutschlands. Zwischen Frauenkirche, Zwinger, Semperoper und Neumarkt treffen barocke Architektur, bewegte Geschichte und große Kultur aufeinander. Wer Dresden besucht, erlebt hier die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt auf engem Raum.
Erleben und entdecken Sie die Altstadt von Dresden mit ihren beeindruckenden Sehenswürdigkeiten wie dem prachtvollen Zwinger, der weltberühmten Frauenkirche und der imposanten Semperoper. Schlendern Sie über den Neumarkt und durch die malerischen Gassen und tauchen Sie ein in die reiche Geschichte der Stadt.
Besuchen Sie die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und lassen Sie sich von Meisterwerken der Kunst begeistern. Im Verkehrsmuseum erfahren Sie Spannendes über die Mobilitätsgeschichte – von historischen Kutschen bis zu modernen Verkehrsmitteln.
Erleben Sie die Geschichte Dresdens von seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1206 bis in die Gegenwart und entdecken Sie eine Stadt voller Kultur, Tradition und einzigartiger Erlebnisse!
Altstadt TIPP
Frauenkirche in Dresden

Kein anderes Gebäude der Stadt steht mit größerer Symbolkraft für Dresden, als die wieder aufgebaute Frauenkirche. Wohl keine andere Weihe wurde mit größerer Emotionalität begangen wie die des Wahrzeichens im Jahr 2005. weiter zur Dresdner Frauenkirche
Stallhof (Dresden)

Der Stallhof Dresden am Residenzschloss Der Stallhof in Dresden gehört zu den eindrucksvollsten historischen Orten der Altstadt. Als Teil des Residenzschlosses erinnert er an die Zeit, als hier höfische Reiterspiele und festliche Veranstaltungen stattfanden. Die Anlage entstand ab 1586 und gilt heute als einer der bedeutenden Renaissancehöfe der Stadt. Zugleich ist der Stallhof der älteste weiter zum Stallhof
Dresdner Zwinger

Der Dresdner Zwinger in Dresden zählt zu den eindrucksvollsten Bauwerken des Barock der Landeshauptstadt besuchen Sie den Dresdner Zwinger
Kunst Café Antik

Im Herzen von Dresden, nahe Münzgasse und Brühlscher Terrasse Sie sind auf der Suche nach einem besonderen gastronomischen Erlebnis in Dresden? Dann besuchen Sie das gemütliche und einzigartig eingerichtete Kunst-Cafe-Antik, inmitten der historischen Altstadt und unweit der Frauenkirche. Etwas versteckt finden Sie das Kunst Café Antik in der Terrassengasse – aber so ist es oft zum Kunst Café Antik
Parkeisenbahn Dresden

Mit der Bahn durch den Großen Garten Trubel auf den fünf Bahnhöfen, leuchtende Kinderaugen, Aufregung bei der Sitzplatzsuche, technikinteressierte Väter und Opas, die sich um die Lokomotiven herumscharen und Schaffner… zum Kunst Café Antik
INTERNATIONALES DIXIELAND FESTIVAL

Programm 2026 Das Programm zum DIXIELAND FESTIVAL in Dresden steht und die Bandauswahl ist getroffen. Mit dabei sind internationale und nationale Bands und Solisten. Riverboat-Shuffle Donnerstag, 13. Mai | Beginn 19:30 UhrTerrassenufer Dixieland-ABC für Kinder Dienstag, 12. Mai | 10:00 Uhr RundkinoMittwoch, 13. Mai | 10:00 Uhr Rundkino Fotos: Hendrik Meyer Dixieland in Familie Die traditionelle Eröffnungsveranstaltung des Festivals feiern Sie mit!

Altstadt Dresden – Vom mittelalterlichen Ursprung zur modernen Residenz
Von der ursprünglichen Siedlung „Dresdene“ aus der Zeit der Stadtgründung und den ersten Jahrhunderten danach ist kein einziges Bauwerk erhalten geblieben. Die Rekonstruktion von Aussehen und Lage dieser frühen Bauten gestaltet sich daher schwierig. Bekannt ist, dass sich die deutsche Siedlung um den etwa quadratischen Stadtmarkt – den heutigen, deutlich größeren Altmarkt – herum entwickelte. Die Anlage erfolgte mit rechtwinkligen Gassen und Häuserblocks von etwa 60 Metern Länge. Der gesamte Siedlungsbereich wird auf circa 500 Meter geschätzt.
Der ursprüngliche Stadtmarkt lag auf einer höheren Ebene, was ihn trockener und damit sicherer für den Hausbau machte. Zwischen dem Franziskanerkloster (östlich des heutigen Postplatzes) und der Burg auf dem Taschenberg (heute Taschenbergpalais) erstreckte sich lange Zeit ein Sumpfgebiet. Das erste Rathaus, ein schlichter Fachwerkbau, befand sich an der Nordwestecke des Altmarktes. Südöstlich davon stand die erste Stadtkirche, zunächst Nikolaikirche genannt und später in Kreuzkirche umbenannt. Zum Schutz vor kriegerischen Auseinandersetzungen und Plünderungen war die Siedlung von einer Stadtfestung umgeben.
Das sorbische Dorf Drezdzany lag im Bereich des heutigen Neumarktes. Obwohl es nicht der Ausgangspunkt der Stadtentstehung war, gab es der Stadt ihren Namen. Die dort befindliche romanische Pfarrkirche, ein Vorgängerbau der Frauenkirche, diente lange als Hauptpfarrkirche Dresdens. Erst bei einer späteren Erweiterung der Stadtbefestigung wurde das Neumarkt-Gebiet in das Stadtgebiet einbezogen. Die Stadtentwicklung beschränkte sich über Jahrhunderte hinweg weitestgehend auf den Bereich innerhalb der Stadtfestung, die heutige Innere Altstadt.
Verschiedene Epochen prägten das Stadtbild maßgeblich. Aus der Renaissancezeit stammen unter anderem das Renaissanceschloss, das Stallgebäude und das Zeughaus. Die nachfolgende Barockzeit konnte sich aus städtebaulicher Sicht nicht vollständig entfalten, vermutlich aufgrund begrenzter finanzieller, materieller und personeller Kapazitäten des sächsischen Hofes. Prachtstraßen mit gesäumten Palaisbauten blieben der Stadt erspart, wodurch die Vielfalt der Baustile erhalten blieb.
1720 erließ man eine Bauordnung, die Anzahl und Höhe der Stockwerke sowie die Vereinheitlichung der Verputzfarbe regelte. Bedeutende Bauwerke dieser Epoche sind die Frauenkirche im Stil des Augusteischen Spätbarocks, erbaut unter Ratszimmermeister Georg Bähr, sowie die von dem italienischen Architekten Chiaveri entworfene Hofkirche (heute Kathedrale St. Trinitatis). Auch das Taschenbergpalais, der Zwinger und die Kreuzkirche entstanden in dieser Periode.
Ab 1809 dauerte der Abbau der Festungswerke auf Anweisung Napoleons über zwanzig Jahre an; einzelne Reste sind bis heute sichtbar. Die Kunstakademie an der Brühlschen Terrasse wurde im Stil des Historismus errichtet. Während die barocken Bauten nördlich des Altmarktes weitgehend unverändert blieben, entstanden südlich davon zahlreiche neue Wohn- und Geschäftsbauten, darunter die Prager Straße.
In der Jugendstilzeit (Ende 19. bis Anfang 20. Jahrhundert) wurden das Neue Ständehaus (Landtagsgebäude), der Zwinger, das Neue Rathaus und das Schauspielhaus gebaut. Den tiefsten Einschnitt erlitt Dresden durch die Zerstörung in der Bombennacht 1945. Bereits während der Enttrümmerung begann der Wiederaufbau. Wo möglich, wurden historische Gebäude restauriert. Auf den zahlreichen leer gebliebenen Flächen entstand jedoch viel Neues. In den letzten Jahrzehnten kamen weitere Neubauten hinzu, die das Stadtbild nicht unbedingt bereicherten, sodass der ursprüngliche Charme der Residenzstadt, besonders in der Altstadt, teilweise verloren
