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GebäudeEnsemble Deutsche Werkstätten Hellerau

In diesem GebäudeEnsemble begann die erfolgreiche Geschichte der Hellerauer Werkstätten.

Die Fir­ma errich­te­te einen neu­en Unter­neh­mens­sitz gegen­über der alten Wir­kungs­stät­te. Das alte Ensem­ble wur­de denk­mal­ge­recht saniert und konn­te sich als Tagungs- und Ver­an­stal­tungs­zen­trum sowie Stand­ort für zahl­rei­che inno­va­ti­ve Unter­neh­men aus den Berei­chen Archi­tek­tur, Natur­wis­sen­schaft und Tech­no­lo­gie eta­blie­ren. Auch Künst­ler und Gra­fi­ker sind hier zu finden.

Geschichte der Hellerauer Werkstätten

Karl Schmidt war Eigen­tü­mer einer 1898 in Lau­be­gast gegrün­de­ten Tisch­le­rei. Im Jah­re 1907 ent­stan­den durch eine Fusi­on sei­nes Unter­neh­mens mit den „Münch­ner Werk­stät­ten für Woh­nungs­ein­rich­tung“ die „Deut­schen Werk­stät­ten für Hand­werks­kunst“, wel­che 1910 nach Hel­lerau über­sie­del­ten. Schmidt errich­te­te zu die­sem Zweck eine neue Fabrik nach den Ent­wür­fen von Richard Riemerschmidt.


Die Werk­stät­ten wur­den durch die maschi­nel­le Her­stel­lung moder­ner Reform­mö­bel bekannt und gel­ten als Weg­be­rei­ter des moder­nen Möbel­de­signs. Ziel war es, durch Schlicht­heit die gan­ze Schön­heit des Mate­ri­als wir­ken zu las­sen. Die Gestal­tung über­lies man bekann­ten Künst­lern und distan­zier­te sich damit bewusst von Waren ande­rer Möbelhersteller.

1913 wur­de das Unter­neh­men eine Akti­en­ge­sell­schaft und zu einem der bedeu­tends­ten Her­stel­ler deut­scher Design­mö­bel. Durch die Welt­wirt­schafts­kri­se auf eine har­te Pro­be gestellt, ent­ging die Fir­ma 1930 nur knapp dem Kon­kurs und man begann ab 1935 mit der Fer­ti­gung von Möbeln im Baukastensystem.

Nach dem zwei­ten Welt­krieg wur­de auch die­ses Unter­neh­men ver­staat­licht und pro­du­zier­te als VEB wei­ter­hin die begehr­ten Hel­ler­au­er Möbel. Bekannt wur­den aus der Fer­ti­gung u.a. die Schrank­wän­de zum Selbst­auf­bau. 1992 wur­de die Fir­ma wie­der privatisiert.

Die Lehrwerkstätten

… wur­den 1907 gegrün­det. Ziel war es, gute und mit dem Unter­neh­men fest ver­bun­de­ne Ange­stell­te her­an­zu­zie­hen und die Schü­ler „frei­den­kend“ sowie all­um­fas­send aus­zu­bil­den. So genos­sen die Lehr­lin­ge neben der nor­ma­len hand­werk­li­chen Aus­bil­dung auch Schu­lun­gen in Lite­ra­tur, Ethik und Sport. 1919 wur­de die Schu­le aus finan­zi­el­len Grün­den geschlossen.

GebäudeEnsemble Deutsche Werkstätten Hellerau

Moritzburger Weg 67
01109 Dresden OT Hellerberge

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